Esther A. Kestenbaum


Illusionen

 

I

Wie kann es sein,
dass ich deinen Atem spüre,
wenn du mich küsst,
dass ich lachen muss,
wenn meine Haut deinen Atem spürt,
dass mein Körper zusammenzuckt,
wenn du mich kitzelst,
dass ich deine Stimme höre,
wenn du mir ins Ohr flüsterst,
dass ich in deine Arme sinke,
obwohl du doch gar nicht bei mir bist?

II

Die Kraft der Gedanken
ist so mächtig,
dass sie dir eine Welt vortäuschen kann,
die du von der realen
gar manches Mal
nicht mehr unterscheiden kannst

III

Es ist nicht schlimm
sich seinen Illusionen hinzugeben.
Sie führen dich in die Welt der Träume
und stillen deine Sehnsüchte.

Wenn du sie mit jemanden teilen kannst,
ist es nur umso schöner.


27. November 2001

 

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Stand: 17. February 2006 © 2002 Kestenbaum