Esther A. Kestenbaum


Schenk mir Zeit

 

Meine innere Stimme
schreit nach Geborgenheit,
doch mein Äußerstes
bleibt verschlossen.

Meine Schreie
sind stumme Bitten
und meine Tränen
hinterlassen nur trockene Wangen.

Deine Augen
flüstern die ersehnte Hilfe
Dein Wunsch,
mir zu helfen, ist stark.

Doch ich bin
noch nicht bereit
für dich - bitte -
schenk mir Zeit.

 

19. Juni 2002

 

Dieses Gedicht ist eine Antwort auf Engelberts "Die Umarmung..." und wurde dort auch veröffentlicht.

 

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Stand: 17. February 2006 © 2002 Kestenbaum